Implantation

Wenn sich ei­ne be­fruch­te­te Ei­zel­le in die Ge­bär­mut­terschleim­haut ein­nis­tet, nennt man dies Im­plan­ta­ti­on. Es kann hier­bei zu ei­ner Im­plan­ta­ti­ons­blu­tung oder Ein­nis­tungsblu­tung kom­men.

Was ge­schieht bei ei­ner Ein­nis­tung?

Nach­dem die rei­fe Ei­zel­le aus dem Ei­er­stock ent­las­sen wur­de, pro­du­ziert der Gelb­kör­per, das Cor­pus Lu­te­um, Pro­ge­ste­ron und er­höht so­mit den Pro­ge­ste­ron­spie­gel.

Der Pro­ges­te­ron­spie­gel bleibt wäh­rend der ge­sam­ten Schwan­ger­schaft er­höht. Er sorgt da­für, dass die Schwan­ger­schaft be­ste­hen bleibt.

Mit dem An­stieg des Pro­ges­te­ron wird die Ge­bär­mut­ter­schleim­haut di­cker und bes­ser durch­blu­tet. Die­se war zu­vor, in den zwei bis drei Wo­chen vor dem Ei­sprung dünn und nicht be­son­ders gut durch­blu­tet.

Die be­fruch­te­te Ei­zel­le (Blas­to­zys­te) hef­tet sich nach­dem sie in der Ge­bär­mut­ter an­ge­kom­men ist an die nunmhr gut durch­blu­te­te Ge­bär­mut­ter­schleim­haut an. So­bald sie sich dort an­hef­tet, kommt es zu ei­ner mi­ni­ma­len Blu­tung.