Schwangerschaftstest

Ei­ne Schwan­ger­schaft kann mit­tels ver­schie­de­ner Tests fest­ge­stellt wer­den:

Blut­un­ter­su­chung

Durch ei­ne Blut­un­ter­su­chung kann der Arztdie Ärz­tin schon et­wa 12 Ta­ge nach der Be­fruch­tung, al­so et­wa zwei Ta­ge vor Aus­blei­ben der Mens­trua­ti­on das Schwan­ger­schafts­hor­mon hCG (hu­ma­nes Cho­ri­on-Go­na­do­tro­pin) im Blut nach­wei­sen.

Schwan­ger­schafts-Urin­test

Es gibt Test­strei­fen, mit de­ren Hil­fe man das Schwan­ger­schafts­hor­mon HCG im Urin nach­wei­sen kann. Emp­find­li­che Tes­te kön­nen schon klei­ne Men­gen im Urin mes­sen, so wie sie et­wa am 12. Tag nach der Be­fruch­tung vor­kom­men. Si­cher zei­gen die­se Tests ei­ne Schwan­ger­schaft aber et­wa ab dem 16. Tag nach der Be­fruch­tung, al­so et­wa zwei Ta­ge nach Aus­blei­ben der Mens­trua­ti­on, an.

Schwan­ger­schafts­früh­test

Die Schwan­ger­schafts­tests, die als so ge­nann­te Früh­tests an­ge­bo­ten wer­den, kön­nen, wenn sie sehr früh an­ge­wandt wer­den, fal­sche Er­geb­nis­se an­zei­gen.

Falsch Po­si­tiv

Nicht sel­ten kommt es zu ei­ner Be­fruch­tung, nach der die be­fruch­te­te Ei­zel­le sich aber nicht dau­er­haft in die Ge­bär­mut­ter ein­nis­ten kann. Häu­fig wird dies von den Frau­en nicht als Schwan­ger­schaft wahr­ge­nom­men. Zur Zeit der er­war­te­ten Mens­trua­ti­on kommt es zu ei­ner Blu­tung, mit der die Ei­zel­le ab­geht und die von den Frau­en als Mens­trua­ti­ons­blu­tung in­ter­pre­tiert wird. Wird schon vor der Mens­trua­ti­on ein sol­cher Früh­test durch­ge­führt, kann er ein po­si­ti­ves Er­geb­nis an­zei­gen, die Schwan­ger­schaft ist aber mit der nächs­ten Blu­tung schon wie­der be­en­det.

Falsch Ne­ga­tiv

Ob­gleich die Tests da­mit wer­ben, dass Sie ei­ne Schwan­ger­schaft schon 2 Ta­ge vor der er­war­te­ten Mens­trua­ti­on an­zei­gen kön­nen, weiß ei­ne Frau nie mit Si­cher­heit, wann die Mens­trua­ti­on ein­tref­fen muss. Ver­schiebt sich der Ei­sprung um we­ni­ge Ta­ge und wird zu früh ge­tes­tet, kann das Er­geb­nis ei­nes sol­chen Tests ne­ga­tiv sein, ob­gleich ei­ne Schwan­ger­schaft vor­liegt, weil noch nicht ge­nü­gend hCG im Urin vor­han­den ist.

Ul­tra­schall­un­ter­su­chung

Bei ei­ner va­gi­na­len Ul­tra­schall­un­ter­su­chung mit ei­ner hoch­auf­lö­sen­den Va­gi­nal­son­de kann die Schwan­ger­schaft et­wa zwei bis drei Wo­chen nach der Be­fruch­tung er­kannt wer­den.