Chronische Erkrankungen: Allergie

Seit ei­ni­gen Jahr­zehn­ten nimmt die An­zahl der all­er­gi­schen Er­kran­kun­gen deut­lich zu. Der­zeit geht man da­von aus, dass fast 20% al­ler Schwan­ge­ren ei­ne All­er­gie ha­ben.

Was ist ei­ne All­er­gie?

Als All­er­gie wird ei­ne über­schie­ßen­de Ab­wehr­re­ak­ti­on des Im­mun­sys­tems auf be­stimm­te und nor­ma­ler­wei­se harm­lo­se Um­welt­stof­fe (All­er­ge­ne) be­zeich­net. Bei der Ent­ste­hung der All­er­gie spie­len so­wohl Um­welt­fak­to­ren als auch ei­ne ge­ne­ti­sche Ver­an­la­gung ei­ne Rol­le.

Vor­beu­gung

Zur Vor­beu­gung von All­er­gi­en beim Kind wird wer­den­den El­tern (die Rau­cher sind) emp­foh­len, mit dem Rau­chen auf­zu­hö­ren. Au­ßer­dem soll­te das Ba­by mög­lichst bis zum 6. Le­bens­mo­nat aus­schlie­ß­lich ge­stillt wer­den.

  • Rhi­ni­tis all­er­gi­ca (Heu­schnup­fen)
    Ein Heu­schnup­fen tritt sehr häu­fig auf und ver­schlech­tert sich meist wäh­rend der Schwan­ger­schaft, durch den er­höh­ten Ös­tro­genspie­gel der in der Schwan­ger­schaft die Na­sen­schleim­haut an­schwel­len lässt.
  • Ur­tika­ria (Nes­sel­sucht)
    Häu­fig bes­ser sich ei­ne chro­ni­sche Ur­tika­ria in der Schwan­ger­schaft, es kann aber auch ei­ne Ver­schlech­te­rung ein­tre­ten.
  • Ana­phy­lak­ti­scher Schock
    Auf­grund des ver­än­der­ten Im­mun­sta­tus kön­nen schwan­ge­re Frau­en an­fäl­li­ger für ana­phy­lak­ti­sche Schock­re­ak­tio­nen (z.B. auf Pe­ni­cil­li­ne, Ei­sen, Mus­kel­re­la­x­an­ti­en) sein, als vor der Schwan­ger­schaft.

The­ra­pie in der Schwan­ger­schaft

Be­son­ders wäh­rend der Schwan­ger­schaft soll­ten Sie den Kon­takt mit den Din­gen ver­mei­den, ge­gen die Sie all­er­gisch sind.

Meist kön­nen All­er­gi­en in der Schwan­ger­schaft mit ört­lich wirk­sa­men oder ora­len An­ti­hist­ami­ni­ka, Cro­mo­g­li­cin­säu­re und to­pi­schen Glu­co­cor­ti­co­iden gut be­han­delt wer­den.

Ak­tu­el­le In­for­ma­tio­nen zur The­ra­pie des Asth­ma (z.B. Mon­te­lu­kast, Im­mun­mo­du­la­to­ren wie Ta­croli­mus und Im­mun­sup­pres­si­va (Ci­clo­spo­rin), die spe­zi­fi­sche Im­mun­the­ra­pie (SIT) oder Hy­po­sen­si­bi­li­sie­rung, Glu­co­cor­ti­co­id­hal­ti­ge De­pot­prä­pa­ra­te, ab­schwel­len­den ✎ Na­sen­trop­fen, wie Xy­lo­me­ta­zo­lin oder Oxy­me­ta­zo­lin, sys­te­mi­schen An­ti­hist­ami­ni­ka fin­den Sie auf der In­ter­net­sei­te von em­bryo­tox.de.

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