Ernährung: Folsäure

Be­son­de­re Be­ach­tung ist dem Vit­amin Fol­säu­re wäh­rend der Schwan­ger­schaft bei­zu­mes­sen. Ein Man­gel an Fol­säu­re er­höht die Ge­fahr von Miss­bil­dun­gen und Fehl­ge­burten. Kli­ni­sche Stu­di­en zei­gen, dass das Ri­si­ko für Neu­ral­rohr­de­fek­te und an­de­re Schwan­ger­schafts­kom­pli­ka­tio­nen durch Sup­ple­men­ta­ti­on mit Fol­säu­re si­gni­fi­kant re­du­ziert wer­den kann.

Um ei­nem Fol­säu­re­man­gel vor­zu­beu­gen, ist im Rah­men ei­ner ge­sun­den Er­näh­rung nicht nur ei­ne gu­te Ver­sor­gung mit Voll­korn­pro­duk­ten, Ge­mü­sen, Obst und Milch­pro­duk­ten wich­tig. Es wird dar­über hin­aus auch al­len Schwan­ge­ren an­ge­ra­ten, 0,4 bis 0,8 mg Fol­säu­re pro Tag zu­sätz­lich ein­zu­neh­men.

Die Deut­sche Ge­sell­schaft für Er­näh­rung e. V. (DGE) emp­fiehlt

Frau­en mit Kin­der­wunsch soll­ten nach Emp­feh­lun­gen der DGE, zur Ver­mei­dung von Schwan­ger­schafts­kom­pli­ka­tio­nen, be­son­ders auf ei­ne aus­rei­chen­de Fo­lat­ver­sor­gung zum Zeit­punkt der Kon­zep­ti­on ach­ten. Ge­ra­de, wenn wäh­rend ei­ner frü­he­ren Schwan­ger­schaft be­reits Neu­ral­rohr­de­fek­te auf­tra­ten oder wenn bei Bluts­ver­wand­ten Schwan­ger­schafts­pro­ble­me be­kannt sind, ist ei­ne Fol­säu­re­sup­ple­men­ta­ti­on an­ge­zeigt.

Fol­säu­re: Wann und wie­viel?

Die zu­sätz­li­che Ga­be von Fol­säu­re soll­te min­des­tens vier Wo­chen vor der Kon­zep­ti­on be­gin­nen und wäh­rend des ers­ten Drit­tels der Schwan­ger­schaft bei­be­hal­ten wer­den. Das gilt ganz be­son­ders auch bei Mehr­lings­schwan­ger­schaf­ten bzw. bei kurz auf­ein­an­der­fol­gen­den Schwan­ger­schaf­ten.

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