HCG: Fakten

  • hCG wird in "mil­li-Inter­na­tio­nal Units per mil­li­li­ter" (mIU/ml) ge­mes­sen.
  • Es gibt ei­ne Va­ria­ti­ons­brei­te der hCG-Wert in der Schwan­ger­schaft - sie­he HCG - Frü­he Wer­te
  • HCG Wer­te im Blut sind nicht iden­tisch mit de­nen im Urin.
  • Urin-hCG-Wer­te sind meist nied­ri­ger, als die Blut­wer­te.
  • Der Schwan­ger­schafts­blut­test ist in der Re­gel emp­find­li­cher, als der Urin­test. Er zeigt meist schon 2-3 Ta­ge nach der Ein­nis­tung der be­fruch­te­ten Ei­zel­le an, ob Sie schwan­ger sind.
  • Ein Urin­test misst das hCG qua­li­ta­tiv. Das be­deu­tet er zeigt le­dig­lich ein po­si­ti­ves oder ne­ga­ti­ves Er­geb­nis an.
  • Zur der Zeit, an der die Mens­trua­ti­on er­war­tet wird und nicht ein­trifft (14+ Ta­ge nach dem Ei­sprung), zei­gen mehr als 95% der Urin­tests an, ob Sie schwan­ger sind.
  • In 85% al­ler Schwan­ger­schaften ver­dop­pelt sich der hCG-Wert al­le 48 bis 72 Stun­den. Je mehr der Wert an­steigt, um­so län­ger dau­ert es in der fort­ge­schrit­te­nen Schwan­ger­schaft, bis er sich ver­dop­pelt.
  • Ein hCG-Wert ge­rin­ger als 5 mIU/cc ist nor­ma­ler­wei­se ne­ga­tiv, über 25 mIU/cc ist er nor­ma­ler­wei­se po­si­tiv. Zwi­schen 5 and 25 mIU/cc gilt der Wert als frag­wür­dig und der Test wird meist am nächs­ten Tag wie­der­holt.
  • HCG-Werte sind hö­her, wenn ei­ne Frau mit ei­nem Mäd­chen schwan­ger ist. Al­so kann es sein, dass ein Schwan­ger­schafts­test in ei­ner Schwan­ger­schaft, in der ein Jun­ge aus­ge­tra­gen wird, erst spä­ter po­si­tiv wird.
  • Für die Dia­gno­se­stel­lung ver­schie­de­ner Fra­gen (Zwil­lings­schwan­schaft? Wächst der Em­bryo?) ist ein ein­zi­ger hCG-Wert nicht aus­rei­chend. Die­ser muss im Ab­stand von ein bis zwei Ta­gen wie­der­holt wer­den.
  • HCG-Wer­te soll­ten nicht da­für ver­wen­det wer­den, um den Fort­schritt der Schwan­ger­schaft fest­zu­le­gen, da die Wer­te stark va­ri­ie­ren.
  • HCG wird nicht nur ges­test, um ei­ne Schwan­ger­schaft fest­zu­stel­len, son­dern auch nach ei­ner Fehl­ge­burt über­prüft oder um zu se­hen, wie sich ei­ne Ex­trau­te­ri­ne Schwan­ger­schaft ent­wi­ckelt.
  • Nor­ma­ler­wei­se kön­nen die Blut­tests das hCG erst ein bis zwei Ta­ge nach der Ein­nis­tung fest­stel­len. Es gibt auch ex­trem emp­find­li­che Blut­tests, die in nor­ma­len La­bors nicht vor­han­den sind, die das hCG schon vor der Ein­nis­tung de­tek­tie­ren kön­nen.
  • Die Ein­nis­tung fin­det frü­hes­tens sechs Ta­ge nach dem Ei­sprung statt - nor­ma­ler­wei­se et­wa neun Ta­ge nach dem Ei­sprung. Das ist auch der Ter­min, wann frü­hes­tens das hCG er­mit­telt wer­den kann.
  • Schwan­ge­re ha­ben nor­ma­ler­wei­se ei­ne hCG-Kon­zen­tra­ti­on im Blut von min­des­tens 10-50 mIU/cc in den sie­ben bis acht Ta­gen nach der Ein­nis­tung.
  • Ein un­kla­rer Test, der Wer­te zwi­schen 5 and 25 mIU/cc an­zeigt, soll­te zwei bis drei Ta­ge spä­ter noch ein­mal wie­der­holt wer­den. Sind die hCG-Wer­te ge­stie­gen, ist das ein gu­tes Zei­chen, sind sie gleich ge­blie­ben oder ge­fal­len, han­delt es sich wahr­schein­lich um ei­ne Fehl­ge­burt.
  • HCG mo­ni­to­ring ist sinn­voll, um die Schwan­ger­schaft zu über­wa­chen be­vor das kind­li­che Herz sicht­bar ist, um ei­ne Ex­trau­ter­in­schwan­ger­schaft oder ei­ne frü­he Fehl­ge­burt aus­zu­schlie­ßen.
  • In ei­ner Ex­trau­te­ri­nen Schwan­ger­schaft stei­gen die hCG-Wert lang­sa­mer an, als in ei­ner ge­sun­den Schwan­ger­schaft.
  • Bei hCG-Wer­ten über 1.000-1.500 mIU/ml kann die Schwan­ger­schaft in der Re­gel im va­gi­na­len Ul­tra­schall er­kannt wer­den.
  • In den ers­ten zwei bis vier Wo­chen nach der Be­fruch­tung ver­dop­pelt sich der hCG-Wert in der Re­gel al­le 48 bis 72 Stun­den.
  • Ein An­stieg des hCG von 60% in 48 Stun­den gilt noch als nor­mal.
  • Bei hCG-_Wer­ten zwi­schen 1.200 and 6.000 mIU/ml, ver­dop­pelt sich der Wert nor­ma­ler­wei­se al­le 72 bis 96 Stun­den (3 bis 4 Ta­ge).
  • Bei Wer­ten über 6.000 mIU/ml, braucht es in der Re­gel mehr als vier Ta­ge, bis sich der Wert ver­dop­pelt.
  • Es gibt ei­ne gro­ße Va­ria­ti­ons­brei­te bei der Ent­wick­lung der hCG-Wer­te. Wenn der Wert sich nicht ab­so­lut norm­ge­recht ent­wi­ckelt, muss das nicht not­wen­dig ein Hin­weis auf ein Pro­blem sein.
  • Der höchs­te hCG-Wert wird meist zwi­schen der 10. und 11. Schwan­ger­schafts­wo­che ge­mes­sen.
  • Et­wa um die 10. oder 11. Schwan­ger­schafts­wo­che her­um, be­ginnt der hCG-Wert zu fal­len.
  • Ex­trau­te­ri­ne Schwan­ger­schaf­ten kön­nen er­kannt wer­den, wenn der hCG-Wert lang­sa­mer an­steigt und ins­ge­samt ei­nen ge­rin­ge­ren Wert als nor­mal hat - zu Be­ginn kön­nen die Wer­te aber völ­lig nor­mal sein.
  • Es kommt vor, dass ei­ne Frau sehr ge­rin­ge hCG-Wer­te auf­weist und den­noch ein ge­sun­des Ba­by ent­bin­det.
  • Ist erst ein­mal im Ul­tra­schall ei­ne ge­sun­de Schwan­ger­schaft fest­ge­stellt wor­den, dann liegt die Wahr­schein­lich­keit ei­ner nor­ma­len Ge­burt bei 95%.
  • Nach ei­ner hCG-In­jek­ti­on, die ge­ge­ben wird, um ei­nen Ei­sprung aus­zu­lö­sen oder um die Lu­te­al­pha­se zu ver­län­gern, kann das hCG bis zu 14 Ta­ge im Kör­per fest­ge­stellt wer­den. Dies kann zu ei­nem falsch-po­si­ti­ven Schwan­ger­schafts­test füh­ren.
  • Es gibt be­son­de­re Blut­tests, die un­ter­schei­den kön­nen, ob das ge­mes­se­ne hCG von ei­ner In­jek­ti­on kommt oder von ei­ner Schwan­ger­schaft.