Pränatale Diagnostik

Prä­na­ta­le Un­ter­su­chun­gen und Schwan­ger­schafts­vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen

Je­de schwan­ge­re Frau in Deutsch­land soll für ih­re ei­ge­ne und die Si­cher­heit ih­res un­ge­bo­re­nen Kin­des die Vor­tei­le der Schwan­ger­schafts­vor­sor­ge ge­nie­ßen kön­nen. An­zahl und Um­fang der Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen wer­den von den Mut­ter­schafts­richt­li­ni­en be­stimmt, in de­nen fest­ge­legt ist, wel­che Vor­sor­ge­maß­nah­men von den ge­setz­li­chen Kran­ken­kas­sen emp­foh­len und be­zahlt wer­den.

Schwan­ger? Wann zum Arztzur Ärz­tin?

Spä­tes­tens so­bald klar ist, dass Sie schwan­ger sind, ist der ers­te Be­such beim Frau­en­arztbei der Frau­en­ärz­tin sinn­voll. Die meis­ten Ärz­teÄrz­tin­nen le­gen dann ei­nen Mut­ter­pass an, in dem die voll­stän­di­ge Do­ku­men­ta­ti­on der Schwan­ger­schaft zu­sam­men­ge­fasst ist.

Nach dem der­zei­ti­gen von den Kran­ken­kas­sen emp­foh­le­nen Sche­ma, soll­ten die ärzt­li­chen Un­ter­su­chun­gen min­des­tens in fol­gen­den Ab­stän­den er­fol­gen:

bis zur 24. Schwan­ger­schafts­wo­che

al­le 4 Wo­chen

ab der 28. Schwan­ger­schafts­wo­che

al­le 3 Wo­chen

ab der 34. Schwan­ger­schafts­wo­che

al­le 2 Wo­chen

ab der 41. Schwan­ger­schafts­wo­che

je­den 2. Tag

ab 10-12 Ta­ge nach dem er­rech­ne­ten Ge­burts­ter­min

sta­tio­nä­re Auf­nah­me

Wel­che Un­ter­su­chun­gen?

Was pas­siert bei den ein­zel­nen Un­ter­su­chun­gen? Le­sen Sie hier nach:

Prä­na­tal­dia­gnos­tik

Liegt ein er­höh­tes ge­ne­tisch be­ding­tes Ri­si­ko vor (z.B. hö­he­res Al­ter, Fehl­bil­dun­gen in der Fa­mi­lie, Er­kran­kun­gen) soll­te der Arztdie Ärz­tin über die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten zu ei­ner zu­sätz­li­chen prä­na­ta­len Dia­gnos­tik - z. B. Triple-Test, Am­nio­zen­te­se oder Cho­ri­on­z­ot­ten­bi­op­sie - in­for­mie­ren. Bei ei­ner nor­mal ver­lau­fen­den Schwan­ger­schaft oh­ne er­höh­tes Ri­si­ko wer­den die Kos­ten für die Prä­na­tal­dia­gnos­tik nicht von der Kran­ken­kas­se über­nom­men.