Vaginale Untersuchung

Die va­gi­na­le Un­ter­su­chung ist meist Be­stand­teil der Schwan­ger­schafts­vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen. Bei ei­ner va­gi­na­len Un­ter­su­chung kön­nen sehr früh in der Schwan­ger­schaft meist schon die ers­ten Schwan­ger­schafts­an­zei­chen er­kannt wer­den.

Vor der Un­ter­su­chung soll­te sich der Arztdie Ärz­tin die Hän­de wa­schen und fri­sche Un­ter­su­chungs­hand­schu­he an­zie­hen.

Wie wird die va­gi­na­le Un­ter­su­chung durch­ge­führt?

Bei der ma­nu­el­len va­gi­na­len Un­ter­su­chung führt der Arztdie Ärz­tin vor­sich­tig zwei Fin­ger in die Schei­de und tas­tet mit der an­de­ren Hand den Bauch ab. So kann ersie die Grö­ße und Po­si­ti­on der Ge­bär­mut­ter, die La­ge der Ova­ri­en ab­schät­zen und die Be­cken­grö­ße be­ur­tei­len. So kann ersie auch den Mut­ter­mund tas­ten.

Der un­ter­su­chen­de ArztDie un­ter­su­chen­de Ärz­tin soll­te ein pas­sen­des Spe­ku­lum aus­wäh­len, das mög­lichst an­ge­wärmt ist. Mit Hil­fe des Spe­ku­l­ums wer­den die eng an­ein­an­der­lie­gen­den Schei­den­wän­de aus­ein­an­der­ge­fal­tet, da­mit ersie ei­nen Blick auf den Mut­ter­mund wer­fen kann. Die­ser soll­te reiz­los und fest ver­schlos­sen sein.

Im Ver­lauf der Schwan­ger­schaft wird der Arztdie Ärz­tin im­mer wie­der prü­fen, ob der Mut­ter­mund fest ge­schlos­sen ist. Der Mut­ter­mund soll­te sich erst kurz vor der Ge­burt öff­nen, da an­sons­ten die Ge­fahr von auf­stei­gen­den In­fek­tio­nen und ei­ner Früh­ge­burt be­steht.

Schei­den­ab­strich

Mit dem Ein­ver­ständ­nis der wer­den­den Mut­ter kann zu Be­ginn der Schwan­ger­schaft ein Schei­den­ab­strich ge­macht wer­den. Hier­zu wer­den mit Hil­fe ei­nes lan­gen Wat­te­stäb­chens ei­ni­ge Zel­len vom Mut­ter­mund ent­nom­men und im La­bor auf Ver­än­de­run­gen über­prüft.

pH-Wert

Wäh­rend der Un­ter­su­chung kann mit Hil­fe ei­nes Test­strei­fens der pH-Wert des Schei­den­se­kre­tes über­prüft wer­den. Ab­wei­chun­gen vom Norm­wert kön­nen auf ei­ne Schei­den­in­fek­ti­on hin­wei­sen. Die­sen pH-Test kön­nen Frau­en auch selbst zu Hau­se ma­chen. Selbst­un­ter­su­chungs­hand­schu­he mit pH-Test­strei­fen, gibt es in je­der Apo­the­ke. Bei frü­he­ren in­fek­ti­ons­be­ding­ten Fehl­ge­burten, dro­hen­der Früh­ge­burt oder vor­zei­ti­gen We­hen ist es sinn­voll, das Schei­den­se­kret re­gel­mä­ßig zu tes­ten.

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