Fruchtwasser

Frucht­was­ser nennt man die vom Am­ni­on (Frucht­bla­se) ge­bil­de­te kla­re, wäss­ri­ge Flüs­sig­keit, mit dem der Frucht­sack, in dem der Fö­tus wächst, ge­füllt ist. Das Frucht­was­ser schützt das Ba­by vor Er­schüt­te­run­gen und ver­hin­dert, dass die Na­bel­schnur zu­sam­men­ge­drückt wird. Frucht­was­ser hilft das Ba­by gleich­mä­ßig tem­pe­riert zu hal­ten und er­mög­licht es dem Ba­by, be­son­ders in den ers­ten Mo­na­ten, sich viel zu be­we­gen. Aus die­sem Grund ist es wich­tig, dass aus­rei­chend, aber nicht zu­viel Frucht­was­ser vor­han­den ist.

Frucht­was­ser­men­ge

Die Frucht­was­ser­men­ge wird bei je­der Vor­sor­ge­un­ter­su­chung über­prüft. Es gibt zwei un­ter­schied­li­che Ver­fah­ren, um die Frucht­was­ser­men­ge zu er­mit­teln. (sie­he Frucht­was­ser­index)

Wenn der Frucht­sack in Ord­nung ist, kann das Frucht­was­ser in der Re­gel nicht in­fi­ziert wer­den. Ist al­ler­dings der Frucht­sack un­dicht, so steigt das Ri­si­ko für ei­ne In­fek­ti­on an.

Be­son­der­hei­ten bei der Men­ge des Frucht­was­sers

In ei­ner nor­ma­len Schwan­ger­schaft, wer­den Sie im letz­ten Tri­mes­ter et­wa 1.000 ml Frucht­was­ser ha­ben. Al­ler­dings gibt es ei­ni­ge Frau­en, bei de­nen die Men­ge deut­lich vom Durch­schnitt ab­weicht:

Frucht­was­ser ent­hält Stamm­zel­len

Die Stamm­zel­len­for­schung wird als Schlüs­sel zur Be­hand­lung ver­schie­de­ner bis­lang als un­heil­bar gel­ten­der Er­kran­kun­gen heiß dis­ku­tiert. Im Frucht­was­ser be­fin­den sich Stamm­zel­len. Stamm­zel­len aus dem Frucht­was­ser kön­nen aber nor­ma­ler­wei­se nicht für For­schungs­zwe­cke ver­wen­det wer­den, weil man sie nur dann zur Ver­fü­gung hat, wenn Frucht­was­ser aus an­de­ren Grün­den ent­nom­men wur­de. Die Ent­nah­me von Frucht­was­ser z.B. im Rah­men ei­ner Am­nio­zen­te­se er­höht das Ri­si­ko für ei­ne Fehl­ge­burt.

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