Intrauterine Wachstumsretardierung

Als in­trau­te­ri­ne Wachs­tums­re­t­ar­die­rung - syn­onym ver­wen­det wer­den auch: prä­na­ta­le Dys­tro­phie und feta­le Hy­po­thro­phie - wird ei­ne vor­ge­burt­li­che Ent­wick­lungs­stö­rung un­ter­schied­li­cher Aus­for­mung und Ur­sa­che be­zeich­net.

Dies kann sich "sym­me­trisch" so­wohl auf Kör­per­ge­wicht und Kör­per­län­ge, als auch "asym­me­trisch" z.B. nur auf das Kör­per­ge­wicht des Un­ge­bo­re­nen be­zie­hen. Dia­gnos­ti­ziert wer­den kann ei­ne Wachs­tums­re­t­ar­die­rung bei den im Rah­men der Schwan­ger­schafts­vor­sor­ge im 2. Tri­mes­ter und 3. Tri­mes­ter durch­ge­führ­ten Mes­sun­gen des Fö­tus.

Grün­de für ei­ne Wachs­tums­stö­rung

Grün­de für ei­ne in­trau­te­ri­ne Wachs­tums­re­t­ar­die­rung kön­nen so­wohl en­do­ge­ne als auch exo­ge­ne Fak­to­ren sein. Zu den en­do­ge­nen Fak­to­ren zäh­len un­ter an­de­rem em­bryo­na­le Fehl­bil­dun­gen, Chro­mo­so­men­a­b­erra­tio­nen (wie z. B. Tri­so­mie 21) oder kind­li­che Stoff­wech­sel­er­kran­kun­gen.

Auch bei Mehr­lings­schwan­ger­schaf­ten tre­ten in­trau­te­ri­ne Wachsstums­re­t­ar­die­run­gen häu­fi­ger auf. Die Wachs­tums­ra­te der Zwil­lings­schwan­ger­schaf­ten wird häu­fi­ger um die 30. bis 32. Schwan­ger­schaftswo­che lang­sa­mer. Bei Dril­lin­gen be­ginnt die Ver­lang­sa­mung der Wachs­tums­ra­te et­wa in der 27. bis 28. Schwan­ger­schafts­wo­che.

Ei­ne in­trau­te­ri­ne Wachs­tums­re­t­ar­die­rung scheint auf­zu­tre­ten, weil die Pla­zen­ta den Fö­tus oder die Fe­ten nicht mehr op­ti­mal er­näh­ren kann. Der ArztDie Ärz­tin wird das Wachs­tum Ih­res Ba­bys durch Ul­tra­schall und durch Mes­sen des Fö­tus über­wa­chen.