Plazentainsuffizienz

Als Pla­zen­tain­suf­fi­zi­enz be­zeich­net man ei­ne ver­min­der­te Stoff­wech­sel­leis­tung der Pla­zen­ta (Mut­ter­ku­chen), die zu ei­ner Un­ter­ver­sor­gung des Ba­bys mit Nähr­stof­fen füh­ren kann.
Der Mut­ter­ku­chen reift wäh­rend der Schwan­ger­schaft und wird alt, es bil­den sich Ver­kal­kun­gen. Bei ei­ni­gen Frau­en tritt dies schon re­la­tiv früh auf, die Durch­blu­tung im Mut­ter­ku­chen wird folg­lich schlech­ter, und das Kind läuft Ge­fahr, an ei­ner Man­gel­ver­sor­gung zu lei­den.

Wel­che Fol­ge kann ei­ne Pla­zen­ta­in­suf­fi­zi­enz ha­ben?

Be­kommt das Kind le­dig­lich zu we­nig Nah­rung, wächst es zwar we­ni­ger, reift aber an­sons­ten völ­lig nor­mal her­an. Die­se Stö­rung kann man ei­ne Zeit lang to­le­rie­ren. Das Kind wird nach der Ge­burt schnell an Ge­wicht zu­neh­men. Lei­det das Kind je­doch über län­ge­re Zeit an ei­ner Sau­er­stoff­man­gel­ver­sor­gung, so kann dies zu ge­fähr­li­chen Schä­den füh­ren. Ei­ne chro­ni­sche Un­ter­ver­sor­gung des Fö­tus mit Nähr­stof­fen und Sau­er­stoff hat ei­ne Ent­wick­lungs­stö­rung mit Un­ter­ge­wicht und Wachs­tums­hem­mung zur Fol­ge. Stellt man ei­ne Sau­er­stoff­man­gel­ver­sor­gung fest, muss so­fort die Ge­burt ein­ge­lei­tet wer­den.

Wann tritt ei­ne Pla­zen­ta­in­suf­fi­zi­enz auf?

Ei­ne Pla­zen­ta­in­suf­fi­zi­enz tritt häu­fi­ger auf bei: Mehr­lings­schwan­ger­schaf­ten, Ges­to­se oder Dia­be­tes der Mut­ter, bei un­ter­ge­wich­ti­gen, schlecht er­nähr­ten oder rau­chen­den Müt­tern, bei vor­aus­ge­gan­ge­nen Frucht­bar­keitsstö­run­gen, bei fie­ber­haf­ten In­fek­tio­nen; Blu­tun­gen oder Früh­ge­burtsnei­gun­gen wäh­rend der Schwan­ger­schaft und bei Über­tra­gung des Kin­des (wenn der er­rech­ne­te Ge­burts­ter­min schon län­ger vor­bei, das Kind aber noch nicht ge­bo­ren ist).

Was weist auf ei­ne Pla­zen­ta­in­suf­fi­zi­enz hin?

Ri­si­ko­hin­wei­se auf ei­ne Pla­zen­ta­in­suf­fi­zi­enz sind: aus­blei­ben­de Ge­wichts­zu­nah­me bei der Schwan­ge­ren, ver­min­der­te Grö­ßen­zu­nah­me der Ge­bär­mut­ter, ge­burts­un­mög­li­che La­ge des Ba­bys (Quer­la­ge), un­ter­durch­schnitt­li­che Kinds­ma­ße und ei­ne zu ge­rin­ge Frucht­was­sermen­ge.

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