Trimester: Überlebenstipps drittes Trimester

Das drit­te Schwan­ger­schafts­tri­mes­ter, al­so die letz­ten 12 Wo­chen der Schwan­ger­schaft, ist wich­tig für ei­ne ge­sun­de Ent­bin­dung.

Tipps

  1. Hal­ten Sie die Arzt­ter­mi­ne ein
    Der grö­ß­te Teil der Schwan­ger­schaft liegt hin­ter Ih­nen, und die­se letz­ten paar Wo­chen wer­den hek­ti­scher als bis­her. Die Arzt­ter­mi­ne sind jetzt um­so wich­ti­ger, da der Arztdie Ärz­tin nach An­zei­chen für We­hen und Prä­e­klamp­sie schaut.
  2. So oft wie mög­lich aus­ru­hen
    Das Ba­by wächst je­de Wo­che um das Dop­pel­te. Die Mut­ter muss jetzt häu­fig aus­ru­hen, denn nach der Ge­burt ist es mit der Ru­he vor­bei. Wenn Sie die Zeit für ein paar Ex­tra-Ni­cker­chen ha­ben, nut­zen Sie sie.
  3. Mel­den Sie al­le vor­zei­ti­gen We­hen
    Die wer­den­de Mut­ter spürt nun schon seit ei­ni­ger Zeit Übungs­we­hen, aber vor­zei­ti­ge We­hen und ei­ne Ge­burt vor der 37. Wo­che kann zu Pro­ble­men füh­ren. Früh­we­hen tre­ten re­gel­mäs­sig 3 bis 4 Mal in der Stun­de oder öf­ter auf. Wenn das vor der 37. Schwan­ger­schafts­wo­che pas­siert, könn­te das ein An­zei­chen für ei­ne Früh­ge­burt sein. Su­chen Sie dann so­fort Ihrene ArztÄrz­tin oder Ihr Kran­ken­haus auf.
  4. Das Ba­by­zim­mer vor­be­rei­ten
    Vie­le Frau­en be­rei­ten jetzt die Kin­der­stu­be vor. Ei­ne klei­ne Wie­ge, die ne­ben dem El­tern­bett ste­hen kann ist häu­fig das Rich­ti­ge für das Neu­ge­bo­re­ne, das so in en­gem Kon­takt mit den El­tern bleibt. Falls der Raum ge­stri­chen wer­den soll, soll­te sich die Mut­ter noch ei­ni­ge Ta­ge da­nach von den Aus­düns­tun­gen der fri­schen Far­be fern­hal­ten.
  5. Den Kin­der­sitz mon­tie­ren
    Der Kin­der­sitz muss rich­tig im Au­to mon­tiert sein, be­vor man das Ba­by vom Kran­ken­haus nach Hau­se brin­gen kann. Las­sen Sie sich ggf. von Ih­rem Au­to­me­cha­ni­ker hel­fen. Wenn Sie den Sitz be­fes­ti­gen, be­las­ten Sie ihn mit dem gan­zen Kör­per­ge­wicht, wenn Sie die Hal­te­gur­te fest­zie­hen.
  6. Ei­nen Ge­burts­plan auf­stel­len
    Das Bes­te, um sich auf die An­kunft des Ba­bys vor­zu­be­rei­ten, ist ein Ak­ti­ons­plan für den Tag der Ge­burt. Da­zu ge­hö­ren wich­ti­ge Te­le­fon­num­mern, die Num­mer des Ba­by­sit­ters, falls wei­te­re Kin­der zu be­treu­en sind, und an­de­re Vor­keh­run­gen für den Fall, dass der Va­ter bei der Ar­beit oder auf Ge­schäfts­rei­se ist.
  7. Den Kran­ken­haus­kof­fer pa­cken
    Der Kran­ken­haus­kof­fer soll­te lan­ge vor dem Ent­bin­dungs­ter­min ge­packt sein. So kann die Mut­ter ab der 37. Wo­che je­der­zeit ins Kran­ken­haus, wenn es nö­tig wird. Der Ent­bin­dungs­ter­min ist nur ei­ne Schät­zung, die häu­fig nicht be­son­ders ge­nau ein­trifft.
  8. Schwan­ger­schafts­vor­be­rei­tungs­kur­se und Still­grup­pen be­su­chen
    Wenn die Mut­ter das Ba­by stil­len möch­te, hel­fen ihr Still­grup­pen da­bei, bes­ser mit den Her­aus­for­de­run­gen, die das Stil­len in den den ers­ten Le­bens­wo­chen mit sich bringt, um­zu­ge­hen. Viel­leicht ist das Ba­by nicht be­son­ders ak­tiv beim Sau­gen - dann braucht die Mut­ter be­son­ders viel Ge­duld.
  9. Mit den äl­te­ren Ge­schwis­tern über das Ba­by spre­chen
    Wenn die Ent­bin­dung naht, soll­ten die El­tern mit den äl­te­ren Ge­schwis­tern über die Ge­burt spre­chen. Häu­fig füh­len die äl­te­ren sich be­droht, da ihr Platz in der Fa­mi­lie in­fra­ge ge­stellt wird. Las­sen Sie sie spü­ren, dass ge­nü­gend Lie­be für al­le da ist - das ist wich­tig für ei­ne rei­bungs­am­re In­te­gra­ti­on. Auch soll­ten Sie mit den Kin­dern die Re­geln er­ör­tern, nach de­nen sie Ih­nen dann mit dem Ba­by zur Hand ge­hen.
  10. Die Woh­nung ba­by­si­cher ma­chen
    Die Woh­nung ba­by­si­cher zu ma­chen, klingt viel­leicht erst ein­mal al­bern. Aber nach der Nie­der­kunft wer­den Sie kaum Zeit fin­den, all die Ge­fah­ren­quel­len im Haus­halt zu ent­schär­fen. Be­fes­ti­gen Sie Herd, Kühl­schrank und Fern­se­her an der Wand, und schüt­zen Sie al­le Steck­do­sen vor dem Zu­griff klei­ner Ba­by­fin­ger.
  11. Ei­nen Na­men aus­su­chen
    Oft ent­schei­den sich die El­tern erst im drit­ten Tri­mes­ter für ei­nen Na­men für das Kind. Wenn sein Ge­schlecht noch nicht be­kannt ist, kön­nen zwei Na­men auf der Lis­te ste­hen. Da­bei soll­ten Sie fle­xi­bel blei­ben, denn viel­leicht regt der An­blick des Ba­bys nach der Ge­burt Sie noch ein­mal völ­lig neu zum Nach­den­ken an.
  12. Auf We­hen ach­ten
    Wenn die Schwan­ger­schaft sich dem En­de zu­neigt, si­gna­li­siert der Kör­per, wann es Zeit ist, das Ba­by ans Ta­ges­licht zu be­för­dern. Bei den meis­ten Frau­en ge­schieht das von selbst. Bei an­de­ren wer­den die We­hen ein­ge­lei­tet oder ein Kai­ser­schnitt wird ge­plant. Doch mit wel­cher Me­tho­de auch im­mer, das Ba­by kommt in et­wa 40 Wo­chen nach der Zeu­gung zur Welt.
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