Zwillinge

Zwil­lin­ge (lat. ge­mi­ni) sind zwei Kin­der ei­ner Mut­ter und ei­nes Va­ters, die in ei­nem Zy­klus ge­zeugt und meis­tens auch am sel­ben Tag ge­bo­ren wur­den.

Ein­ei­ig oder Zwei­ei­ig

Man un­ter­schei­det zwi­schen

Ei­ne oder zwei Frucht­bla­sen / ei­ne oder zwei Pla­zen­ten

Des­wei­te­ren un­ter­schei­det man die Zwil­lin­ge, ob sie in ei­ner Frucht­bla­se oder in zwei Frucht­bla­sen auf­wach­sen, ob sie ei­ne ge­mein­sa­me oder zwei se­pa­ra­te Pla­zen­ten ha­ben:

  • Di­cho­ria­le Zwil­lin­ge
    Es fin­det ei­ne voll­stän­di­ge Tei­lung statt. Bei­de Tei­le des Kei­mes nis­ten sich un­ab­hän­gig von­ein­an­der in der Ge­bär­mut­ter ein. Es ent­ste­hen zwei Frucht­bla­sen, die bei­de von ver­schie­de­nen Pla­zen­ten ver­sorgt wer­den.
  • Mo­no­ch­o­ri­al-diam­nio­te Zwil­lin­ge
    Bei­de Em­bryo­nen nis­ten sich in zwei Frucht­bla­sen in die Ge­bär­mut­ter ein. Die Kin­der wer­den von ei­ner ge­mein­sa­men Pla­zen­ta ver­sorgt.
  • Mo­no­ch­o­ri­al-mo­no­am­nia­le Zwil­lin­ge
    Bei­de Em­bryo­nen tei­len sich ei­ne Frucht­bla­se und ei­ne Pla­zen­ta.

Dop­pel­te Schwan­ger­schafts­be­schwer­den?

Bei Zwil­lings­müt­tern kommt es häu­fi­ger zu den ty­pi­schen Schwan­ger­schafts­be­schwer­den und auch häu­fi­ger zu erns­te­ren Pro­ble­men. Da­mit Frau­en, die Mehr­lin­ge er­war­ten, bes­ser mit den Be­schwer­den um­ge­hen kön­nen, soll­ten Sie wis­sen, ob und wel­che der Pro­ble­me wirk­lich ernst zu neh­men sind.

Ei­ne Mehr­lings­ent­bin­dung ist im­mer kri­ti­scher als die Ge­burt von nur ei­nem Kind.