Zwillinge: Eineiige

Ein­ei­ige Zwil­lin­ge (oder Dril­lin­ge) ent­ste­hen aus ei­ner ein­zi­gen Ei­zel­le, die durch ei­ne Sa­men­zel­le be­fruch­tet wird und sich im frü­hen Sta­di­um der Ent­wick­lung in ih­rer Ge­samt­heit teilt.

Iden­ti­sche Erb­an­la­gen

Da sich die bei­den Em­bryo­nen aus nur ei­ner Ei- und ei­ner Sa­menzel­le ent­wi­ckeln, be­sit­zen ein­ei­ige Zwil­lin­ge iden­ti­sche Erb­an­la­gen. Sie ha­ben das glei­che Ge­schlecht und se­hen ein­an­der sehr ähn­lich.

Nur et­wa 25 Pro­zent al­ler Zwil­lin­ge sind ein­ei­ige Zwil­lin­ge.

  • Tren­nung in­ner­halb der ers­ten 3 Ta­ge
    Er­folgt die Tei­lung in­ner­halb der ers­ten drei Ta­ge, ent­wi­ckelt je­der Em­bryo ei­ge­ne Ei­häu­te und ei­ne ei­ge­ne Pla­zen­ta.
  • Tren­nung bis zum 13. Tag
    Kommt die Tren­nung erst spä­ter zu­stan­de (bis zum 13. Tag nach der Be­fruch­tung), nach­dem beim Keim­ling schon ei­ne Dif­fe­ren­zie­rung sei­ner em­bryo­na­len Hül­len statt­ge­fun­den hat, ver­bin­det die Zwil­lin­ge ei­ne ge­mein­sa­me Pla­zen­ta und sie lie­gen mög­li­cher­wei­se zu­sam­men in ei­ner Frucht­bla­se.

Ein­ei­ig oder zwei­ei­ig?

Ob gleich­ge­schlecht­li­che Zwil­lin­ge ein­ei­ig oder zwei­ei­ig sind, lässt sich nicht im­mer gleich nach der Ge­burt durch die Un­ter­su­chung der Ei­häu­te und des Mut­ter­ku­chens fest­stel­len. Wenn die Kin­der in ei­ner Frucht­bla­se la­gen und von ei­ner Pla­zen­ta ver­sorgt wur­den, han­delt es sich zwei­fels­frei um ein­ei­ige Zwil­lin­ge. Ist die Nach­ge­burt ein­ei­iger Zwil­lin­ge (bei Tei­lung im Früh­sta­di­um der Keim­ent­wick­lung) aber eben­so auf­ge­baut wie die der zwei­ei­igen, kön­nen erst spä­te­re ver­glei­chen­de me­di­zi­ni­sche Un­ter­su­chun­gen und Tests Auf­schluss ge­ben.

Ei­ne Mehr­lings­schwan­ger­schaft wird in der heu­ti­gen Me­di­zin im­mer als Ri­si­ko­schwan­ger­schaft ein­ge­stuft und be­darf in­fol­ge der me­cha­ni­schen und funk­tio­nel­len Mehr­be­las­tung der auf­merk­sa­men Über­wa­chung und Vor­sor­ge. Die Schwan­ge­re wird häu­fi­ger zur Vor­sor­ge­un­ter­su­chung ge­be­ten, da­mit der Arztdie Ärz­tin even­tu­el­le Pro­ble­me früh­zei­tig er­ken­nen kann.

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