Zwillinge: Zweieiige

Die meis­ten Zwil­lin­ge sind zwei­ei­ige Zwil­lin­ge. Wenn in ei­nem Zy­klus zwei (oder mehr) be­fruch­tungs­fä­hi­ge Ei­zel­len vom Ei­er­stock ge­bil­det und von zwei Sa­men­zel­len be­fruch­tet wer­den, ent­ste­hen zwei­ei­ige Zwil­lin­ge. Die bei­den her­an­wach­sen­den Kin­der ha­ben je­weils un­ter­schied­li­ches Erb­gut. Sie kön­nen gleich- oder ver­schie­den­ge­schlecht­lich sein und äh­neln sich wie nor­ma­le Ge­schwis­ter. Je­des Kind hat ei­ne ei­ge­ne Pla­zen­ta und ei­nen ei­ge­nen Frucht­sack.

Ein­ei­ig oder zwei­ei­ig?

Manch­mal - aber nicht im­mer - lässt sich gleich nach der Ge­burt fest­stel­len, ob gleich­ge­schlecht­li­che Zwil­lin­ge ein­ei­ig oder zwei­ei­ig sind. Hier­für wer­den die Ei­häu­te und der Mut­ter­ku­chen un­ter­sucht.

Ist ei­ne Pla­zen­ta vor­han­den, han­delt es sich um ein­ei­ige Zwillinge. Sind aber zwei Pla­zen­ten vor­han­den, kön­nen erst spä­te­re ver­glei­chen­de me­di­zi­ni­sche Un­ter­su­chun­gen und Tests Auf­schluss dar­über ge­ben, ob es sich um ein- oder zwei­ei­ige Zwil­lin­ge han­delt.

Ei­ne Mehr­lings­schwan­ger­schaft wird in der heu­ti­gen Me­di­zin im­mer als Ri­si­ko­schwan­ger­schaft ein­ge­stuft und be­darf in­fol­ge der me­cha­ni­schen und funk­tio­nel­len Mehr­be­las­tung der auf­merk­sa­men Über­wa­chung und Vor­sor­ge durch den Arztdie Ärz­tin. Die Schwan­ge­re wird häu­fi­ger zur Vor­sor­ge­un­ter­su­chung ge­be­ten, da­mit der Arztdie Ärz­tin even­tu­el­le Pro­ble­me früh­zei­tig er­ken­nen kann.

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