Einnistung

Als Ein­nis­tung, Ni­da­ti­on (lat. ni­dus = Nest) oder Im­plan­ta­ti­on (lat. plan­ta­tus = ge­pflanzt) wird die Ein­nis­tung der be­fruch­te­ten Ei­zel­le in die Ge­bär­mut­terschleim­haut be­zeich­net.

In der Re­gel fin­det nach der Be­fruch­tung, die in der Re­gel im Ei­lei­ter statt­fin­det, ge­nau ei­ne Ei­zel­le (sel­ten auch zwei) den Weg durch den Ei­lei­ter zur Ge­bär­mut­ter. Ist die Ge­bär­mut­ter­schleim­haut durch Hor­mo­ne ent­spre­chend vor­be­rei­tet, kann sich das be­fruch­te­te Ei in die Ge­bär­mut­ter­schleim­haut ein­nis­ten und sich dort wei­ter­ent­wi­ckeln.

Wie fin­det der Em­bryo An­schluss?

Vor der Ein­nis­tung hat sich die Ei­zel­le schon viel­fach ge­teilt; sie be­steht be­reits aus meh­re­ren hun­dert Zel­len und wird nun Blas­to­zys­te ge­nannt. Der Em­bryo hef­tet sich an die Ge­bär­mut­ter­wand an und durch­dringt mit ei­ge­nen Zel­len, die spä­ter die Pla­zen­ta bil­den, die Ge­bär­mut­ter­wand, um so An­schluss an die müt­ter­li­chen Blut­ge­fä­ße zu er­hal­ten.
Vom Zeit­punkt der Ein­nis­tung wer­den Si­gnal­stof­fe, vor al­lem HCG, an den müt­ter­li­chen Or­ga­nis­mus ab­ge­ge­ben. Die­se Si­gnal­stof­fe sor­gen in den nächs­ten acht Wo­chen für den Er­halt des Gelb­kör­pers im Ei­er­stock und so­mit für den Er­halt der Schwan­ger­schaft.