Einflüsse auf die Fruchtbarkeit

Im­mer mehr Paa­re ent­schei­den sich be­wusst für ei­ne Schwan­ger­schaft. Kin­der­krie­gen ist heu­te häu­fi­ger ei­ne ra­tio­na­le Ent­schei­dung als ei­ne Bauch­ent­schei­dung.

Pla­nung er­höht die Si­cher­heit

Die Le­bens­um­stän­de ei­ner Frau ha­ben Ein­fluss auf die Ent­wick­lung des Fö­tus - nicht nur wäh­rend der Schwan­ger­schaft, son­dern auch schon vor der Kon­zep­ti­on.

  • Män­ner die rau­chen
    Kin­der von Män­nern, die vor der Zeu­gung star­ke Rau­cher wa­ren, ha­ben ein hö­he­res Ri­si­ko, an Leuk­ämie zu er­kran­ken.
  • Vit­ami­ne
    Kin­der von Müt­tern, die sich vor der Schwan­ger­schaft un­aus­ge­wo­gen er­näh­ren und nicht zu­sätz­lich Fol­säu­re ein­neh­men, ha­ben ein er­höh­tes Ri­si­ko der kör­per­li­chen Fehl­bil­dun­gen (Spi­na bi­fi­da).
  • Um­welt­gif­te
    Gif­te aus der Um­welt kön­nen schon in ge­rin­gen Men­gen die na­tür­li­che Frucht­bar­keit von Mann und Frau be­ein­träch­ti­gen.
  • Hö­he­res Al­ter der Müt­ter
    Mit zu­neh­men­dem Al­ter der Mut­ter steigt das Ris­ko, ein Kind mit ei­ner Chro­mo­so­men­be­son­der­heit zu be­kom­men.
  • Schlecht vor­be­rei­tet = hö­he­res In­fek­ti­onsri­si­ko
    Bein ei­nem Kin­der­wunsch soll­te früh­zei­tig un­ter­sucht wer­den, ob die Mut­ter ei­nen Rö­teln­schutz be­sitzt.
  • Ge­ne­ti­sche Be­ra­tung
    Bei vor­he­ri­gen Fehl­ge­burten, wenn die Frau äl­ter als 35 Jah­re ist und Erb­krank­hei­ten in der Fa­mi­lie vor­kom­men, kann ge­ge­be­nen­falls ei­ne ge­ne­ti­sche Be­ra­tung sinn­voll sein.
  • Chro­ni­sche Er­kran­kun­gen
    Für den Fall, dass die Mut­ter in spe an ei­ner chro­ni­schen Krank­heit lei­det, soll­te recht­zei­tig ein Plan auf­ge­stellt wer­den, wel­che Me­di­ka­men­te vor und wäh­rend der Schwan­ger­schaft ein­ge­nom­men wer­den dür­fen.