Biorhythmus und Fertilität

Der Bio­rhyth­mus ist ei­ne un­be­leg­te Hyp­to­he­se, ei­ne Pseu­do­wis­sen­schaft, die be­sagt, dass die phy­si­sche und die in­tel­lek­tu­el­le Leis­tungs­fä­hig­keit, so­wie der Ge­müts­zu­stand des Men­schen be­stimm­ten Rhyth­men un­ter­wor­fen sind, die bei al­len Men­schen gleich sind und mit dem Tag der Ge­burt be­gin­nen.

Im Ge­gen­satz hier­zu gibt es die bio­lo­gi­schen Rhyth­men, re­gel­mä­ßig wie­der­keh­ren­de Zu­stän­de und Ver­än­de­run­gen von Or­ga­nis­men, mit de­nen sich in der Bio­lo­gie Chro­no­bio­lo­gie be­schäf­tigt.

Bei­spie­le bio­lo­gi­scher Rhyth­men des mensch­li­chen Kör­pers sind:

  • Ul­tra­dia­ne Rhyth­mik
    mit ei­ner Pe­ri­ode von we­ni­ger als 24 Stun­den (wur­de bei phy­sio­lo­gi­schen Funk­tio­nen, wie zel­lu­lä­ren Pro­zes­sen, At­mung, Zir­ku­la­ti­on, Hor­mon­ab­ga­be und Schlaf­pha­sen be­ob­ach­tet)
  • Cir­ca­dia­ne Rhyth­mik
    Tag-und-Nacht-Rhyth­mus
  • In­f­ra­dia­ne Rhyth­mik
    mit ei­ner Periode von mehr als 24 Stunden, z.B. Jahresrhythmen wie der Vogelzug und Gezeitenrhythmen
  • Mens­trua­ti­onszy­klus
    bei Frau­en


Ei­ni­ge Hei­prak­ti­ker be­han­deln ih­re In­fer­ti­li­täts­pa­ti­en­tin­nen nach dem Bio­rhyth­mus. Wis­sen­schaft­li­che Un­ter­su­chun­gen, ob dies nach­weis­lich er­folg­reich ist, gibt es nicht.

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