Sexuell übertragbare Krankheiten

Sexuell über­trag­ba­re Krank­hei­ten sind In­fek­ti­ons­krank­hei­ten, die haupt­säch­lich durch se­xu­el­le Kon­tak­te über­tra­gen wer­den. Meist be­zeich­net man die mel­de­pflich­ti­gen For­men der se­xu­ell über­trag­ba­ren Krank­hei­ten als wer­den­de Ge­schlechts­krank­hei­ten - zur Zeit muß der Arztdie Ärz­tin ei­ne Sy­phi­liser­kran­kung dem Ge­sunds­heits­amt mel­den.

Schwer­wie­gen­de Fol­gen

Zwar be­gin­nen die se­xu­ell über­trag­ba­ren Krank­hei­ten manch­mal harm­los oder mit kaum merk­li­chen An­zei­chen, doch kön­nen sie schwer­wie­gen­de Fol­gen ha­ben. Fast al­le se­xu­ell über­trag­ba­re Krank­hei­ten sind im An­fangs­sta­di­um mit Aus­sicht auf Er­folg zu be­han­deln.

Ei­ne der mög­li­chen Fol­gen von Ge­schlechts­krank­heiten ist die Un­frucht­bar­keit der Frau und Ste­ri­li­tät des Man­nes. An­de­re Sym­pto­me sind le­bens­be­droh­lich wie Er­kran­kun­gen des Ner­ven­sys­tems oder die Im­mun­schwä­che Aids.

Fol­gen für das Kind

Se­xu­ell über­trag­ba­re Krank­hei­ten wie He­pa­ti­tis, ei­ne Chla­my­di­en- oder Strep­to­kok­ken­in­fek­ti­on, Sy­phi­lis und Trip­per (Go­nor­rhoe) kön­nen auf das un­ge­bo­re­ne Kind über­tra­gen wer­den. Als Fol­ge da­von kann es zu Fehl­ge­burten, Tot­ge­bur­ten oder zur Ge­burt ei­nes schwer ge­schä­dig­ten Kin­des kom­men.

Vor­sor­ge

Um ei­ne Ge­fähr­dung für das Kind aus­zu­schlies­sen, soll­te ei­ne Frau mit Kin­der­wunsch recht­zei­tig ei­nen Aids­test ma­chen las­sen, sich auf Ge­schlechts­krank­hei­ten un­ter­su­chen und sich ge­ge­be­nen­falls imp­fen las­sen.

Schutz

Vor se­xu­ell über­trag­ba­ren Krank­hei­ten kann man sich durch Kon­dome schüt­zen.