Sonnen- und Mondlicht und Fertilität

Die Luna­zep­ti­on oder auch Mond-Emp­fäng­nis ge­nann­te Me­tho­de ist ei­ne Me­tho­de der Emp­fäng­nis­pla­nung, die die Amer­ki­ane­rin Loui­se La­cey 1974 in ih­rem Buch "Lu­n­acep­ti­on" ver­öf­fent­licht hat.

Theo­rie

Die Theo­rie der Luna­zep­ti­on ba­siert auf an­thro­po­lo­gi­schen Stu­di­en aus ver­schie­de­nen al­ten Kul­tu­ren, die ei­nen Zu­sam­men­hang zwi­schen dem Mond und der Mens­trua­ti­on be­schrie­ben. Vor Er­fin­dung der Elek­tri­zi­tät, so La­cey, wa­ren bei den meis­ten Frau­en die mo­nat­li­chen Zy­klen vom Mond­zy­klus ab­hän­gig. Die ge­bär­fä­hi­gen Frau­en men­stru­ier­ten bei Neu­mond und wa­ren bei Voll­mond frucht­bar.

La­cey's Selbst­ver­such

La­cey tes­te­te ih­re Hy­po­the­se aus, in dem Sie re­gel­mä­ßig ih­re Ba­sal­tem­pe­ra­tur maß, um den Ei­sprung si­cher fest­stel­len zu kön­nen. In der 14., 15. und 16. Nacht ih­res Zy­klus schlief sie beim Licht ei­ner 25-Watt-Bir­ne, um den Voll­mond zu si­mu­lie­ren. In al­len an­de­ren Näch­ten schlief sie bei völ­li­ger Dun­kel­heit. Wenn Sie ihr Schlaf­zim­mer nicht voll­stän­dig ver­dun­keln konn­te, trug sie ei­ne Nacht­mas­ke. Schon we­ni­ge Mo­na­te nach Be­ginn ih­res Tests stell­te La­cey fest, dass sich der an­fäng­lich un­re­gel­mä­ßi­ge Zy­klus auf ei­nen re­gel­mä­ßi­gen 29-Ta­ge-Zy­klus ein­ge­pen­delt hat­te.

Die frucht­ba­ren Ta­ge

Die Tem­pe­ra­tur­kur­ve zeig­te deut­lich nied­ri­ge Tem­pe­ra­tu­ren bis zur Zy­klus­mit­te. Nach der 13. Nacht sank die Tem­pe­ra­tur ge­ring­fü­gig, um am dar­auf­fol­gen­den Tag deut­lich an­zu­stei­gen und die­ses Ni­veau bis zur nächs­ten Mens­trua­ti­ons­blu­tung zu hal­ten. La­cey grenz­te nun die frucht­ba­ren Ta­ge ein, an de­nen sie schwan­ger wer­den konn­te: frucht­bar war sie be­gin­nend zwei Ta­ge vor den Näch­ten, in de­nen sie bei Licht schlief, und wäh­rend die­ser Zeit.

Mens­trua­ti­on               frucht­ba­re Ta­ge                           Mens­trua­ti­on
                          Licht                                
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Ech­tes Licht ist nicht zu er­set­zen

Auf Son­nen- und Mond­licht kann ei­ne Frau aber nicht ver­zich­ten, wenn sie schwan­ger wer­den möch­te. Bei ei­ni­gen Un­ter­su­chun­gen konn­te ge­zeigt wer­den, dass ein Le­ben bei künst­li­chem Licht sich ne­ga­tiv auf die weib­li­che Frucht­bar­keit aus­wir­ken kann. Frau­en, die sich aus­schlie­ß­lich in künst­li­chem Licht auf­hiel­ten, hat­ten un­re­gel­mä­ßi­ge Zy­klen, deut­lich sel­te­ner Eisprün­ge und häu­fig blieb der Ei­sprung so­gar ganz aus.

Das Vit­amin D - das Son­nen­vit­amin

Vit­amin D ge­hört zu den Vit­ami­nen, die der Kör­per selbst her­stel­len kann. Hier­zu braucht er Son­nen­licht. Vit­amin D ist nicht nur für die Här­te der Kno­chen ver­ant­wort­lich, son­dern auch für die Hirn­an­hang­drü­se, die das Fort­pflan­zungssys­tem kon­trol­liert. Vit­amin-D-Man­gel kann zu mas­si­ven Hor­mons­tö­run­gen füh­ren.