TCM und Fertilität

TCM, die Tra­di­tio­nel­le Chi­ne­si­sche Me­di­zin ist ei­ne jahr­tau­sen­de­al­te the­ra­peu­ti­sche Me­tho­de, bei der en­er­ge­ti­sche „Un­gleich­ge­wich­te“ im Men­schen re­gu­liert wer­den. Als Me­tho­den für die TCM sind vor al­lem die Aku­punk­tur und die chi­ne­si­sche Kräu­ter­heil­kun­de be­kannt. Wei­te­re TCM-Me­tho­den sind die Er­näh­rungsleh­re nach den fünf Ele­men­ten, Qi­gong, Tai-Chi und Tui­na. TCM-Me­tho­den wer­den auch zur Be­hand­lung ei­nes un­er­wünsch­ten Kin­der­wunsch, al­so bei In­fer­ti­li­tät, ein­ge­setzt.

Wir­kung

Der Ein­fluss der TCM auf die Kin­der­wunsch­be­hand­lung soll un­ter an­de­rem dar­an lie­gen, dass die Funk­ti­on der Ova­ri­en ver­bes­sert wer­den und die Qual­ti­tät der Ei­zel­len stei­gen. Durch die Re­gu­la­ti­on der Hor­mo­ne sol­len sich bei hor­mo­nel­ler Sti­mu­la­ti­on ei­ne grös­se­re An­zahl von Eibläs­chen bil­den. Die Durch­blu­tung der Ge­bär­mut­ter soll er­höht wer­den, die Di­cke der Ute­russchleim­haut an­stei­gen. Bei Män­nern soll TCM zur Ver­bes­se­rung der Sa­menqua­li­tät füh­ren.

TCM und Schul­me­di­zin

Auf dem Ge­biet der Kin­der­wunsch­be­hand­lung ist die Zu­sam­men­ar­beit von High-Tech-Me­di­zin mit der TCM sinn­voll und mög­lich.

Für wen ist TCM hilf­reich

Die The­ra­pie mit der TCM (Aku­punk­tur und/oder chi­ne­si­sche Kräu­ter­heil­kun­de) ist in­ter­es­sant für:

  • Paa­re oh­ne fest­stell­ba­re Ur­sa­che der In­fer­ti­li­tät,
  • jun­ge Frau­en mit un­spe­zi­fi­schen Pro­ble­men,
  • Frau­en mit ei­nem un­re­gel­mäs­si­gen Ei­sprung,
  • bei ei­ner mil­den En­do­me­trio­se,
  • äl­te­re Frau­en,
  • wenn schon meh­re­re IVF oder ICSI Ver­su­che ver­geb­lich wa­ren,
  • Män­ner mit ei­ner leicht er­nied­rig­ten Sper­mi­enzahl.