Vorbereitung auf die Schwangerschaft

El­tern kön­nen sich heut­zu­ta­ge nicht nur ent­schei­den, ob sie sich ein Kind wün­schen oder nicht, son­dern sie kön­nen durch­aus auch dar­an mit­wir­ken, ih­rem Kind ei­nen mög­lichst gu­ten Start ins Le­ben zu ge­ben.

Ei­ne ge­sun­de Le­bens­füh­rung, voll­wer­ti­ge Er­näh­rung, ein aus­ge­gli­che­nes See­len­le­ben und ei­ne glück­li­che Part­ner­schaft wer­den Ih­rer Frucht­bar­keit und Ih­rem Kind zu­träg­lich sein, wo­hin­ge­gen ei­ne stres­si­ge Be­zie­hung, auf­rei­ben­de Ar­beit, Junk-Food, Um­welt­gif­te und der Druck, zu ei­nem be­stimm­ten Ter­min ein Kind zu zeu­gen, die Frucht­bar­keit deut­lich ein­schrän­ken. Neh­men Sie sich aus­rei­chend Zeit und über­le­gen Sie, was Sie Ih­rem Wunsch­kind schon vor der Emp­fäng­nis Gu­tes tun kön­nen.

Prä­kon­zep­tio­nel­les Be­ra­tungs­ge­spräch
Wenn Sie schwan­ger wer­den wol­len, soll­ten Sie mit Ih­rem Part­nerIh­rer Part­ne­rin zu ei­nem prä­kon­zep­tio­nel­len Be­ra­tungs­ge­spräch zum Arztzur Ärz­tin zu ge­hen. Dies ist be­son­ders dann wich­tig, wenn Sie re­gel­mä­ßig Me­di­ka­men­te ein­neh­men müs­sen. Der ArztDie Ärz­tin wird ei­nen Blut­test ma­chen, um her­aus­zu­fin­den, ob Sie ge­gen Rö­teln und Wind­po­cken im­mun sind, denn ei­ne Rö­telner­kran­kung in der Früh­schwan­ger­schaft ist für den Em­bryo le­bens­ge­fähr­lich. ErSie wird Sie über die Be­deu­tung von Vit­ami­nen, Mi­ne­ral­stof­fen und Spu­ren­ele­men­ten für die Schwan­ger­schaft auf­klä­ren und da­bei be­son­ders auf Fol­säu­re ein­ge­hen.

Ge­ne­ti­sche Be­ra­tung
Falls Sie Fra­gen zur Ver­er­bung ha­ben, viel­leicht weil in Ih­rer Fa­mi­lie ei­ne Erb­krank­heit be­kannt ist oder Sie schon ein Kind mit Chro­mo­so­men­schä­den oder ei­ner Chro­mo­so­men­be­son­der­heit ha­ben, hilft Ih­nen und Ih­rem ArztIh­rer Ärz­tin der Fra­gen­ka­ta­log zum The­ma "Ge­ne­ti­sches Ri­si­ko"wei­ter, den Sie zu Hau­se in Ru­he aus­fül­len kön­nen und zum Arzt­be­such mit­neh­men soll­ten.

Al­les im grü­nen Be­reich
Nach­dem nun al­le Fra­gen zur Zu­frie­den­heit ge­klärt sind, Sie ge­gen Rö­teln im­mun sind, Sie nicht (mehr) rau­chen und kei­nen Al­ko­hol trin­ken, Sie kei­ne Er­näh­rungsde­fi­zi­te ha­ben, nur die vom be­han­deln­den Arztvon der be­han­deln­den Ärz­tin ge­neh­mig­ten Me­di­ka­men­te ein­neh­men und vor al­lem Ih­ren Mann lie­ben – set­zen Sie nun die Ver­hü­tungs­mit­tel ab. 

Nach dem Ab­set­zen der Ver­hü­tungs­mit­tel kön­nen Sie schon im ers­ten Zy­klus schwan­ger wer­den.

Manch­mal dau­ert es al­ler­dings noch ei­ni­ge Mo­na­te bis sich Ihr Hor­mon­haus­halt um­ge­stellt hat und Ihr Kör­per emp­fäng­nis­be­reit ist. Mit Hil­fe des in­ter­ak­ti­ven Ei­sprung­ka­len­ders er­rech­nen Sie Ih­re frucht­ba­ren Ta­ge. Wenn Sie in der an­ge­ge­be­nen Zeit­span­ne un­ge­schütz­ten Ge­schlechts­ver­kehr ha­ben, kön­nen Sie schwan­ger wer­den. Und wenn es in die­sem Mo­nat nicht klappt, dann ver­su­chen Sie es im nächs­ten noch ein­mal.

Setz­ten Sie sich zeit­lich nicht un­ter Stress. Je stär­ker Sie un­ter Druck ste­hen, des­to wei­ter sinkt die Wahr­schein­lich­keit, schwan­ger zu wer­den. Psy­chi­sche Be­las­tun­gen wir­ken sich auf die Frucht­bar­keit un­güns­tig aus.

Falls bei Ih­nen das Ri­si­ko be­ste­hen könn­te, ein chro­mo­so­men­ge­schä­dig­tes Kind zu be­kom­men, soll­ten Sie früh­zei­tig zu ei­nem ge­ne­ti­schen Be­ra­tungs­ge­spräch ge­hen. Dort er­fah­ren Sie al­les wich­ti­ge über Ver­er­bung und Erb­krank­hei­ten.